Spielplätze und Bürgeranfragen am 18.2.25 im Ortschaftsrat

Spielplätze und Bürgeranfragen am 18.2.25 im Ortschaftsrat

Besucher brachten erneut ihre Erfahrungen mit dem Hochwasser vor und wünschten, dass der Schutz dagegen vorankommt und darüber informiert wird, was wann umgesetzt wird.

Zur Saalbachbrücke in der Merianstraße berichtete Ortsvorsteher Uwe Freidinger, es werde eine Verbesserung des Durchflusses durch Vertiefung des Bachbettes erwogen. Besucher äußerten die Vermutung, die Ortskanalisation sei nach Anschluss von Baugebieten überlastet. Die Kläranlage sei mehrfach erweitert worden, der Hauptsammler aber immer noch derselbe, trotzt gestiegener Abwassermenge. Beklagt wurde, dass u.a. im Bereich Martinstraße große Hunde „Gassi geführt“ würden und Kinder auf dem Weg zum Kindergarten aus Angst andere Wege wählten. Auch die Verschmutzung der Gehwege durch Hundekot wurde kritisiert. Die von Eltern beklagte Verkehrssituation vor der Schule soll nun Gegenstand einer Begehung werden. Das Parken im Bereich Pfälzer-/ Badener Straße führe zu Problemen bei der Müllentsorgung.

In der Zehntgasse kritisierte ein Anwohner das dauerhafte Parkverbot wegen der Baustelle, es werde aber nur sporadisch gearbeitet. Derselbe Besucher bemängelte, dass die Grundsteuer im Überschwemmungsgebiet nicht den Wertverlust der Gebäude berücksichtige. Ortschaftsrat Daniel Schwedes berichtete, der Feldweg zum Alten Graben sei für die Müllabfuhr nahezu unpassierbar. Sigrid Gerdau monierte das fehlende Geländer bei der Brücke der L 618 über die Bahn. Der Ortsvorsteher wurde informiert, dass es in der Bauzeit der neuen Brücke keine Ersatzbrücke geben kann. Radler und Fußgänger würden auf den ÖPNV und den Feldweg bei der Kläranlage verwiesen. Isabel Kiefer berichtete von baulichen Schäden im Sportzentrum, die für Nutzer des Lehrschwimmbeckens gefährlich sein könnten.

Über den Zustand der Spielplätze berichtete der Ortsvorsteher. Er stellte nach dem Neubau der Fußwegbrücke die erneute Errichtung des Spielplatzes in der Zehntgasse in Aussicht, was sich bis 2026 hinziehen könne. Der Römerplatz wurde total umgestaltet und mit neuen Geräten ausgestattet. Der Ortsvorsteher lobte dafür die Lehrlinge des Bauhofs und den zuständigen Mitarbeiter des Bauamts. Im Winterberg wird die stumpfe Rutsche gegen eine neue aus Edelstahl ausgetauscht. Für den Waldspielplatz steht eine naturnahe Grundsanierung durch Auszubildende der Abteilung Stadtwald an, wobei vorher aus Sicherheitsgründen überalterte Bäume gefällt werden müssen. (goe)

Veröffentlicht in Ortschaftsrat.